Am letzten Wochenende im November zog es Karateka aus dem ganzen Bundesland ins Münsterland, um auf dem vom Dojo (Verein) Kamakura ausgerichteten Lehrgang gemeinsam zu trainieren. Dazu hatte der Verein auch Bundestrainer Akio Nagai Shihan (8. Dan) eingeladen, der am Samstagnachmittag sowie am Sonntagvormittag ein anspruchsvolles Training gab, das alle Teilnehmer vom Weiß- bis zum Schwarzgurt gleichermaßen forderte... Fortsetzung:Im Kihon (Grundschule) wurden zunächst die elementaren Techniken durch verschiedene Kombinationen verfeinert und perfektioniert. Hierbei achtete der japanische Großmeister neben der im praktizierten Shotokan-Stil charakteristischen Korrektheit der Techniken auch auf Kraft und Schnelligkeit.<br><br>Anschließend wurde die Kata (Form) trainiert. Hierbei nahm der Bundestrainer erst den Leistungsstand der einzelnen Gurtfarben in Augenschein und teilte diese dann in Gruppen ein, welche dann jeweils mit einem Schwarzgurtträger die ihrem Gurt entsprechenden Formen trainierten.<br><br>Im dritten Standbein des Karate, dem Kumite (Partnertraining) wurden zunächst die festgelegten Übungen für die niedrigeren Gurtfarben absolviert, bevor sich die Braun- und Schwarzgurte im Freikampf beweisen konnten und neue Erfahrungen sammelten.<br><br>Unterbrochen wurde die dreistündige Trainingseinheit durch eine kurze Pause, in der sich die Karateka mit Kuchen und Kaffee stärken konnten.<br><br>Abends traf man sich noch zum gemütlichen Beisammensein, um bis in den späten Abend zusammenzusitzen und sich größtenteils über Karate zu unterhalten und neue Kontakte mit den Nachbardojos zu knüpfen.<br><br><br>Am Sonntag ging es für die rund 60 Teilnehmer mit einigen schweißtreibenden Kombinationen los, bevor dann gegen Mittag der Höhepunkt des Lehrgangs folgte: Die Gurtprüfungen, die von Teilnehmern wie von Zuschauern mit Spannung erwartet wurden. Insgesamt hatten sich 26 Karateka zur Prüfung angemeldet, davon allein 21 vom Ausrichter Kamakura.<br><br>In den aus den drei Grundsäulen des Karate (Kihon, Kata, Kumite) bestehenden Prüfungen mussten die einzelnen Gurtfarben ihr Können unter den erfahrenen Augen von Bundestrainer Nagai Shihan und zwei weiteren hoch graduierten Dojoleitern, darunter auch Reinhard Nawe Shihan (6. Dan) dem Leiter des Dojos Kamakura, demonstrieren. Durch die gewissenhafte Vorbereitung und ihr hartes Training konnten sich am Ende alle Prüflinge des Vereins über das Bestehen mit guten Ergebnissen freuen, einige Male wurde sogar die Bestnote A vergeben, was den Prüflingen hoffentlich ein Ansporn für ihr weiteres Training sein wird.<br><br>So bestanden Niklas Menke, Pia Scholze, Jonas Scholze, Hanna Kühlkamp, Rieke Walkling, Lutz Breul, Maurice Kreimer und Antonia Grothues die Prüfung zum 8. Kyu (Gelbgurt), Louisa Neumann und Malte Beermann konnten sich über den 7. Kyu (Orangegurt) freuen, die Prüfung zum 6. Kyu (Grüngurt) bestanden David Lenfres, Simon Lenfres, Christopher Taubert und Hector Luis Cabrera Torres. Den 5. Kyu (Erster Violettgurt) errangen Valeria Koska, Gudrun Meyberg, Friedrich Horschke, Dennis Reimann, Jan Sperber, Wladimir Nickel und Timo Selbmann.
Am vergangenen Wochenende machten sich zehn Karateka wieder mal auf den Weg zum diesjährigen Sommerlehrgang (Gasshuku) nach Auerbach im Vogtland Bericht + FotosSchon seit alter Tradition treffen sich Karateka zu Gasshukus, um dort mehrere Tage miteinander zu trainieren, wobei allerdings nicht nur das Training wichtig ist, sondern auch die gemeinsamen Erfahrungen.
Das viertägige Gasshuku mit rund 220 Teilnehmern wurde dieses Jahr von Shihan Akio Nagai (8.Dan), Bundestrainer Deutschlands, und Sensei Manabu Murakami (6.Dan) geleitet. Murakami Sensei, zweifacher Kumiteweltmeister (Freikampf), ist schon traditionell Gastinstruktor auf den Sommerlehrgängen des SKID und stellte auch dieses Mal wieder seine Extraklasse unter Beweis und brachte den aus ganz Deutschland angereisten Karatekas die Feinheiten dieser traditionsreichen Kampfkunst näher. Schwerpunkt des Lehrgangs lag in diesem Jahr auf dem Kihontraining (Grundtechnik).
Murakami Sensei gelang es ein interessantes und abwechslungsreiches Training zu gestalten, wobei er auf viele Kleinigkeiten achtete und somit den Schülern half ihre Techniken zu verfeinern. Dies schaffte er unter anderem durch seine präzisen Erklärungen, die er durch viele Alltagsbeispiele unterstrich.
Höhepunkt des Gasshukus war die Ehrung vier großer deutscher Sensei (Meister) und die Gürtelprüfungen. Geehrt wurde unter anderem Reinhard Nawe Sensei (6.Dan), Leiter des Kamakura – Dojos , als Anerkennung für seine langjährigen Tätigkeiten im SKID überreichte Nagai Shihan ihm ein Präsent. Um nur ein paar seiner Leistungen zu nennen, Sensei Reinhard Nawe erkämpfte sich 1997 auf der Weltmeisterschaft den zweiten Platz in Kata (Form). Außerdem ist er Sportwart des SKID und einer der Trainer des Nationalkaders.
Zu den Gürtelprüfungen traten drei Schüler des Dojos Kamakura an. Frederick Thiel (2.Kyu; braun), Sebastian Meyberg (4.Kyu; violett) und Simon Menning (4.Kyu; violett) bestanden ihre Prüfungen mit Auszeichnung.
Abschließend fand eine große Lehrgangfeier statt, welche eine gute Gelegenheit bot gemeinsam auf den erfolgreichen Gasshuku anzustoßen.
Am traditionellen Pfingstlehrgang in Pirna bei Dresden wurde der Sohn von Kananazawa Shihan (9. Dan) vom Bundestrainer Akio Nagai Shihan eingeladen. Die Karatekas vom Dojo haben sich wie jedes Jahr auf den Weg zum Trainigslager begeben. Der Schwerpunkt von den beiden Einheiten am ersten Tag bezogen sich von Fumitoshi Kananzawa auf die Ausführung der Grundschule. Fortsetzung:Zur späten Stunde wurde an der Übernachtungshalle bis in die Nacht gemütlich gegrillt.<br><br>Am Sonntagvormittag wurde das Schloß Pilnitz näher betrachtet.<br><br>Nach dem Trainigsende am Sonntag wurde am Abend mit den Lehrgangsteilnehmern in den Kasematten von Festung Königstein ein Brunch veranstaltet. In den Kasematten wurde von Reinhard Nawe Sensei entschieden, dass Thorsten Körber beim Lehrgang in Düsseldorf seinen 2. Violett Gurt ablegen soll. Der Pfingstlehrgang war für alle Karatekas vom Dojo ein großes Erlebnis.
Am vergangenen Wochenende wurde unter Aufsicht des Bundestrainer Akio Nagai Shihan der Leistungsstand der Karatekas beim Dojolehrgang im Dojo Maeda in Bad Oeynhausen abgefragt. Fortsetzung + Bilder<br>Nach dem Aufwärmen am Samstag hatte Nagai Shihan sein Schwerpunkt auf die Ausführung der Grundschultechniken gelegt, die durch Kombinationen von der Unterstufe bis zu den Dan-Träger eingeteilt worden waren. Für die Gelbgurt-Prüflinge Cornelius und Till waren die ersten Eindrücke beachtlich, da dass Umfeld zu einer Trainigseinheit im Dojo ungewohnt war. Durch ihre Konzentration konnte der Lehrgang gemeistert werden.<br><br>Am Sonntag morgen wurden die Prüfungen abgenommen und das Fundament zum Schwarzgurt wurde gelegt. Für Jan Sperber und Timo Selbmann wurde der nächste Schritt Richtung Oberstufe mit ihrer Prüfung zum Grüngurt erreicht.
Albrecht Horschke besteht seine Kyu. Prüfung Fortsetzung:Die Teilnahme am Bundeslehrgang im März unter der Leitung von Akio Nagai Shihan und Gasttrainer Shinji Tanaka Sensei war in diesem Jahr in Greven für Albrecht Horschke eine große Herrausforderung. Nach dem Aufwärmen am Sonntag waren die Kyu- Prüfungen nach dem Leitfaden des S.K.I.D. an der Reihe. Die Prüfung ist in drei Kategorien zu absolvieren. Der erste Teil besteht aus der Grundschule und anschließend in der Partnerübung. Im letzen Teil wird eine Kata unter den Augen des Bundestrainers abgenommen. Albrecht Horschke absolvierte mit seinem Kampfgeist seine Prüfung und darf mit Stolz seinen 2. Kyu Grad tragen. Das Dojo Kamakura gratulliert zur erfolgreichen Prüfung.
Erfolgreiche Gürtelprüfungen
Zum Abschluss des Wochenendlehrgangs in Beelen (8.Februar 2009) wurden Gürtelprüfungen vom Bundestrainer Akio Nagai Shihan (8.Dan) abgenommen. Die Prüfung zum orangen Gürtel legten David, Hecktor, Simon und Christopher ab. Zum Grünen Gurt trat genauso erfolgreich Friedrich an. Zuvor hatten sich die 5 Prüflinge wochenlang vorbereitet und konnten am heutigen Tag ihr Können unter Beweis stellen. Auf diesem Wege gratuliert das Dojo Kamakura seinen Schülern recht herzlich und freut sich auf das nächste Training.
Am vergangenen Wochenende machten sich 14 Karateka des Dojos Kamakura auf den Weg nach Bad Oeynhausen, um den Wochenendlehrgang des dortigen Dojos Maeda zu besuchen.<br>Nach der dreistündigen Trainingseinheit am Samstagnachmittag, die vom Bundestrainer Akio Nagai Shihan (8. Dan) geleitet wurde,... Fortsetzung + Fotos...kamen die Warendorfer wie auch alle anderen Teilnehmer ziemlich ins Schwitzen, doch die Strapazen ließen sich durch die anschließende Lehrgangsfeier leicht vergessen.
Nach einer kurzen Nacht in der Turnhalle wurde es dann am Sonntag Vormittag für sechs Mitglieder des Warendorfer Dojos spannend, denn nach einer weiteren Trainingseinheit standen die Gürtelprüfungen auf dem Programm.
Dank der ausführlichen Vorbereitung auf die Prüfungen schaffte Louisa Neumann die Prüfung zum 8. Kyu (Gelbgurt), Dennis Reimann und Wladimir Nickel freuten sich über den 6. Kyu (Grüngurt), und Simon Menningen, Sebastian Meyberg und Christian Sandmann dürfen nun den Violetten Gürtel (5. Kyu) tragen. Besonders erfreulich für die Warendorfer ist die Tatsache, dass alle ihre Prüflinge mit der Bestnote „A“ bestanden haben. Wer selbst nun auch Interesse am Karate bekommen hat, kann sich im Internet unter www.kamakura-warendorf.de weiter informieren oder einfach mal beim Training vorbeischauen.
Wer glaubt, Einen sei klein und verschlafen, irrt. Nun ja, vielleicht ist Einen klein aber am letzten Wochenende wurde Einen zum Mittelpunkt der japanischen Kampfkunst. Denn da traf sich das Kamakura-Dojo des TV Wolbeck, allen voran Großmeister Reinhard Nawe in der Grundschulturnhalle zum jährlichen Sommer-Trainingslager.
Fortsetzung: Los ging es mit einem kräftigen „Oss!“. Mit diesem Gruß bringen die Karateka ihre Achtung nicht nur ihrem Lehrer entgegen, sondern dem gesamten Dojo. Das Dojo umfasst den Trainingsort, die anderen Karateka, die Schwarzgurte und Trainingsleiter und nicht zuletzt ihren Shihan, den Großmeister. Dieses Ritual soll den Geist bereit machen für das Training.
Nach der üblichen Erwärmung ging es gleich zur Sache. Shihan Reinhard Nawe, 6. Dan, wiederholte mit den Schülern zunächst die Grundtechniken, das so genannte „Kihon“. Es enthält etwa zehn Block- und Angriffstechniken, die bei jedem Karateka sitzen müssen und im Training immer an erster Stelle stehen. Sie werden einzeln oder in Kombination geübt, mit und ohne Partner. Langweilig wird es dabei nie, denn Reinhard Nawe hat immer ein wachsames Auge auf seine Schützlinge. Es gibt immer etwas zu korrigieren, immer zu erklären – und für die Schüler gilt: „Ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen“.
Am meisten hat den Schülern wohl das Happo-Kumite Spaß gemacht. Fünf Schüler, die Angreifer, stehen dabei im Kreis und einer in der Mitte, der Verteidiger. Auf diesen kommt es an, denn er soll nun mit verschiedenen Verteidigungstechniken seine Gegner kampfunfähig machen. Schnelligkeit, Reaktion und Ausdauer ist dabei besonders wichtig, denn es ist nicht ganz einfach, mit allen fünf Gegnern fertig zu werden.
Nach drei Stunden hartem Training ging der Tag zu Ende. Nun begann der gemütliche Teil. Bei Schwedenfeuer, Grillwürstchen und Kuchen pflegten Trainer und Schüler ihre müden Knochen und fachsimpelten über die verschiedenen Kampftechniken: Ist diese Fußtechnik nun in Kopfhöhe auszuführen oder doch nur in Brusthöhe?
Am Ende verabschieden sich alle, wie zu Beginn, mit einem kräftigen „Oss!“ Alle sind sich einig: Auch im nächsten Jahr, wird das Kamakura-Dojo wieder zum Sommer-Trainingslager in Einen einladen.
Während sich die Region zum mittelalterlichen Spektakel in Telgte rüstete, stand den großen und kleinen Kämpfern des Kamakura-Dojos vom TSV Handorf der Sinn mehr nach Fernost. Am vergangenen Wochenende trafen sich die Karateka zu ihrem alljährlichen Sommer-Trainingslager. Rund 40 Mitglieder des Vereins absolvierten die drei ausgiebigen und schweißtreibenden Trainingseinheiten in der Turnhalle der Grundschule Einen. Unter der Leitung vom Bundestrainer des Shotokan Karate International Deutschland, Reinhard Nawe Sensei (6.Dan), absolvierten die Kämpfer ein umfangreiches Trainingsprogramm, von den einfachsten Grundtechniken bis hin zu schwierigen Kombinationen.
Fortsetzung:Wie üblich begann das Training mit der Grundschule (Kihon). Dabei werden ohne Partner einzelne Stoß- und Blocktechniken mit den Armen und Beinen ausgeführt. Hier geht es darum die einzelnen Grundtechniken in den verschiedensten Reihenfolgen sauber zu beherrschen. Die erlernten Grundlagen setzen die Teilnehmer sodann beim Kumite (Zweikampf) um. Bei den kontrollierten Kihon Kumitearten „Gohon- und Sanbon Kumite“ werden die Kampftechniken unter Ansage mit einem Partner ausgeübt. Dabei kommt es in erster Linie auf die richtige Distanz und das richtige Timing an. Für die Novizen unter den Teilnehmer gab es nun die Möglichkeit, auch einmal mit den höher graduierten Schülern zu trainieren und Kampferfahrung zu sammeln. Auf dem Trainingsplan standen natürlich auch die sogenannten Katas. Hierbei geht es um den Kampf gegen den imaginären Gegner mit fest vorgeschriebenen Abfolgen von Angriffs- und Verteidigungstechniken.
Selbstverständlich darf bei der Ausführung der Kata nicht das Kime fehlen. Kime ist der Moment größter Anspannung beim Abschluss einer Karatetechnik, bei dem sich Kraft und Geist in perfekter Einheit auf den Zielpunkt – den Gegner richten müssen. In Verbindung mit einem möglichst lauten und entschlossen klingenden japanischen Kampfschrei Kiai sollen die Techniken so den Gegner verwirren und kampfunfähig machen. Kein Wunder also, dass viele anwesende Eltern ihre Sprösslinge so wild entschlossen und lautstark noch nie erlebt hatten.
Nach dem harten und disziplinierten Training freuten sich alle Teilnehmer auf den entspannten Teil des Sommercamps am Abend. Bei Grillwürstchen und gemütlichen Schwedenfeuer für Karatekämpfer und Gäste drehten sich die Gespräche natürlich um Karate, Japan und das Vereinsleben. Am Ende waren sich alle einig, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Die Teilnehmer üben Grundtechniken, die sie bei späteren Trainingskämpfen umsetzen.
Richtige Distanz und präzises Timing sind Grundvoraussetzungen für das Kumite (Kampf)
Das Training mit höher graduierten Mitgliedern hilft beim erlernen der Techniken.